Öffentliche Lecture mit Eva Illouz:

“Is Guilt Good for Democracy?”

Freitag, 24. April, 2026 

 

Gefühle prägen die politische Kultur der Demokratie. Die israelisch-französische Soziologin Eva Illouz hat in viel diskutierten Werken wie Undemokratische Emotionen und Explosive Moderne herausgearbeitet, wie Furcht, Ressentiment, Angst, Abscheu und Liebe aus gesellschaftlichen Verhältnissen erwachsen und auf das demokratische Selbstverständnis zurückwirken. In ihrer Keynote beim gemeinsamen Jahresworkshop des neuen DFG-Graduiertenkollegs „Ästhetik der Demokratie“ und des Forschungsschwerpunkts „Democratic Vistas“ am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität ging sie diesem Thema erneut nach – diesmal mit dem Fokus auf ein Gefühl, das in Deutschland besonders kontrovers diskutiert wird: Schuld.

In ihrem englischsprachigen Vortrag „Is Guilt Good for Democracy?“ untersuchte Illouz die kulturellen und historischen Prozesse, durch die das Schuldgefühl seit den 1980er Jahren zu einer zentralen Emotion im Verständnis liberaler Demokratien geworden ist. Sie beleuchtete die normativen und politischen Implikationen dieser Entwicklung und fragte, inwiefern Schuld produktiv oder hemmend für demokratische Gesellschaften wirkt.

Am darauffolgenden Tag fand ein interner Workshop des Graduiertenkollegs mit Eva Illouz statt.

 

Ganztägiger Workshop mit Eva Illouz

Samstag, 25. April, 2026

9:30-16:15 Uhr

 

 

Democratic Vistas Jahresworkshop 2026 mit Eva Illouz

Pauline Scholz

Heike Schäfer

Robert Thyssen

Martin Saar

Johannes Völz

Eva Illouz

Eva Illouz

Courtney Blair Hodrick

Eva Illouz

Sophie Loidolt

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