Sophie Loidolt ist Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt. Seit ihrer Studienzeit in Wien interessiert sie sich für den Zusammenhang von Erfahrung, Intersubjektivität und Welt. Die phänomenologische Tradition, von Edmund Husserl über die französische Phänomenologie bis zum Werk Hannah Arendts, stellt ihr dafür das Handwerkszeug zur Verfügung. Einer ihrer Schwerpunkte liegt in der politischen Phänomenologie. Den wissenschaftlichen Austausch bereicherten Forschungsaufenthalte in Leuven, Paris, New York, Kopenhagen und Buenos Aires. Sie ist ehemalige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung und Mitherausgeberin der Deutschen Zeitschrift für Philosophie, sowie Moderatorin einer philosophischen Radiosendung im österreichischen Rundfunk. Gegenwärtig arbeitet sie an einer philosophischen Einführung in Arendts Werk und an einem Buch zur Phänomenologie der Öffentlichkeit.

Publikationen

Loidolt, Sophie. Phenomenology of Plurality. Routledge, 2017.
Loidolt, Sophie. Co-edited with Herrmann, Steffen, Thonhauser, Gerhard, Loidolt, Sophie, Matzner, Tobias, Baratella, Nils. The Routledge Handbook of Political Phenomenology. Taylor & Francis, 2024.
Loidolt, Sophie. “The Public Realm. An Absent Topic in Schütz’ Phenomenology”. Schutzian Research, vol. 17, 2025, pp. 37–57, http://doi.org/10.5840/schutz2025173.
Loidolt, Sophie.“Arendt’s Philosophy of Appearance and the Ambivalences of Recognition”. The Philosophy of Recognition: Historical and Philosophical Perspectives, edited by M. Congdon and T. Khurana, Routledge, 2025, pp. 392–405.
Loidolt, Sophie. “Beschreibungen von Öffentlichkeit”. Phenomenology and Mind, vol. 26, 2024, p.100. DOI: 10.17454/pam-2607.