In der Werkstatt steht vor allem die Entstehung der Dissertationen im Fokus. Zentrales Arbeitsinstrument sind die Werkstattgruppen. In diesen Werkstattgruppen treffen sich regelmäßig je zwei bis vier Doktorand*innen, die zu thematisch affinen Themen und Fragestellungen arbeiten, um mit dem oder der zuständigen PI über geteilte Problemstellungen zu diskutieren.
Dem inhaltlichen Fortschritt der Dissertationen und den Implikationen für das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs dienen ferner die von den beteiligten Wissenschaftler*innen geleiteten Kolloquien, die alternierend mit den Werkstattgruppen stattfinden.
Die Doktorand*innen nehmen vom 3.-7. Semester zudem fünf Mal in Kleinstgruppen an Masterclasses mit den eingeladenen Mercator-Fellows teil. In den Masterclasses geben die internationalen Gastwissenschaftler*innen durch gemeinsame Diskussion von Kapitel-Manuskripten und relevanter Forschungsliteratur intensive Impulse für die Entwicklung und Fertigstellung der Qualifikationsschriften; zugleich stellen die Masterclasses für die Doktorand*innen einen Termin dar, zu dem längere Texte vorgelegt werden müssen.
Zweimal pro Kohorte findet ein zweitägiges Retreat statt, an dem neben den Doktorand*innen alle beteiligten Wissenschaftler*innen des Kollegs sowie Fellows und Gäste teilnehmen; an der Auswahl letzterer sind auch die Doktorand*innen beteiligt. Das Retreat dient als Forum, in dem die beteiligten Wissenschaftler*innen und Doktorand*innen gemeinsam die Erforschung der übergreifenden Fragestellung des Kollegs weiterentwickeln. Das GRK richtet darüber hinaus zu Beginn jeder Kohorte einen „Get Started“-Workshop sowie im vierten Semester ein Kommunikations- und Medientraining und einen Reflexions-Workshop zu Social Media aus. Je nach individuellem Bedarf empfehlen die beteiligten Wissenschaftler*innen den Doktorand*innen, weitere GRADE-Workshops zu besuchen, insbesondere zu den Themen Literaturrecherche und Literaturverwaltung sowie die zusätzliche Karriereberatung.