Qualifizierungskonzept und Studienprogramm

Zentrales Ziel des Qualifizierungskonzepts ist es, den Kollegiat*innen zu ermöglichen, unter optimalen Bedingungen in zeitlich abgestecktem Rahmen eine exzellente Dissertation zu verfassen. Das geschieht durch eine intensive interdisziplinäre Betreuung in einem Umfeld, das breite Perspektiven auf die wissenschaftliche Bedeutung und die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der erzielten Ergebnisse eröffnet und damit auf Karrierewege innerhalb wie außerhalb der Wissenschaft vorbereitet. Dieses Ziel wird durch eine Kombination verschiedener Instrumente erreicht. Diese umfassen Elemente, die für alle Kollegiat*innen verpflichtend sind, wie auch zahlreiche Wahlmöglichkeiten, die eine individuelle Schwerpunktsetzung fördern. Diese soll sich an den Berufsvorstellungen orientieren, die die Kollegiat*innen im Laufe der Kollegsarbeit entwickeln oder konkretisieren.

Kern des Konzepts ist die intensive Betreuung der Dissertationen durch zwei PIs aus unterschiedlichen Disziplinen, wobei auch die Option eines erweiterten Mentorats besteht, etwa um internationale Kooperationspartner*innen in die Betreuung einzubinden. Ergänzenden Rat erhalten die Doktorand*innen – in unterschiedlichen Phasen des Kollegs – von Mercator-Fellows, „Democratic Vistas“-Postdoc Fellows und professoralen Mitgliedern von „Democratic Vistas“ (etwa während des gemeinsamen Jahresworkshops bzw. im Anschluss daran). Regelmäßige Gespräche zwischen den Betreuer*innen und Kollegiat*innen sowie die Verpflichtung, in den Kolloquien mündlich und im Vorfeld der Masterclasses schriftlich über den Stand der entstehenden Arbeiten zu berichten, stellen sicher, dass die Kollegiat*innen kontinuierlich Gelegenheit haben, über Fokus, Zeitplan und Stand ihrer Forschungen zu reflektieren und bei eventuellen Problemen rasch Unterstützung zu erhalten.

Studienprogramm

Das Studienprogramm besteht aus den drei Elementen Basis (1. und 2. Semester), Werkstatt (1.-8. Semester) und Labor (1.-8. Semester mit Schwerpunkt im 5. und 6. Semester). Diese drei Formate bündeln jeweils die gemeinsame theoretische und begriffliche Grundlegung, die intensive Unterstützung der Qualifikationsschriften aus unterschiedlichen Perspektiven sowie Elemente des Transfers.

1) Die Basis stellt die grundlegende Arbeitsfähigkeit der Kollegiat*innen sicher, sorgt für ihre rasche Vernetzung untereinander und vermittelt die theoretische und begriffliche Grundlegung des Graduiertenkollegs.

Zu Beginn der Basis findet ein zweitägiges Orientierungsprogramm statt, das aus einem ersten Betreuungsgespräch (Eintrittsgespräch), der Ausarbeitung der Betreuungsvereinbarung, einem Orientierungsworkshop, in dem sich die Kollegiat*innen gegenseitig ihre Projekte vorstellen und der Ausarbeitung eines projektspezifischen Datenmanagementplans besteht. Die Orientierungsphase wird durch einen eintägigen Schlüsselkompetenz-Workshop zum Einstieg in die Promotion und zur guten wissenschaftlichen Praxis („Get Started“) ergänzt. Eine erste öffentliche, vom GRK organisierte Konferenz (Auftaktworkshop) folgt im selben Semester.

Kern der Basis ist ein in den ersten beiden Semestern wöchentlich stattfindendes Kolleg-Seminar. Dieses stellt einen strukturierten, für alle Kollegiat*innen verpflichtenden Ort dar, an dem in Form eines Kolleg-Seminars zentrale theoretische und methodische Aspekte des Forschungsprogramms diskutiert werden. Es wird federführend von zwei PIs geleitet und ist in jedem Semester zwei der vier Arbeitsfelder des Graduiertenkollegs (ästhetische Ordnungen, ästhetisches Handeln, ästhetische Dinge, ästhetische Erfahrungen) gewidmet. Im Kolleg-Seminar werden gemeinsam für den übergreifenden Problemkomplex der „Ästhetik der Demokratie“ zentrale Texte gelesen und interdisziplinär perspektiviert, wobei auch eine Einsicht in die unterschiedlichen Methodenkombinationen der beteiligten Disziplinen gegeben wird.

2) In der Werkstatt steht vor allem die Entstehung der Dissertationen im Fokus. Zentrales Arbeitsinstrument sind die Werkstattgruppen. In diesen Werkstattgruppen treffen sich regelmäßig je zwei bis vier Doktorand*innen, die zu thematisch affinen Themen und Fragestellungen arbeiten, um mit dem oder der zuständigen PI über geteilte Problemstellungen zu diskutieren.

Dem inhaltlichen Fortschritt der Dissertationen und den Implikationen für das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs dienen ferner die von PIs geleiteten Kolloquien, die alternierend mit den Werkstattgruppen stattfinden.

Die Doktorand*innen nehmen vom 3.-7. Semester zudem fünf Mal in Kleinstgruppen an Masterclasses mit den eingeladenen Mercator-Fellows teil. In den Masterclasses geben die internationalen Gastwissenschaftler*innen durch gemeinsame Diskussion von Kapitel-Manuskripten und relevanter Forschungsliteratur intensive Impulse für die Entwicklung und Fertigstellung der Qualifikationsschriften; zugleich stellen die Masterclasses für die Doktorand*innen einen Termin dar, zu dem längere Texte vorgelegt werden müssen.

Zweimal pro Kohorte findet ein zweitägiges Retreat statt, an dem neben den Kollegiat*innen alle PIs des Kollegs sowie Fellows und Gäste teilnehmen; an der Auswahl letzterer sind auch die Doktorand*innen beteiligt. Das Retreat dient als Forum, in dem PIs und Kollegiat*innen gemeinsam die Erforschung der übergreifenden Fragestellung des Kollegs weiterentwickeln. Das GRK richtet darüber hinaus zu Beginn jeder Kohorte einen „Get Started“-Workshop sowie im vierten Semester ein Kommunikations- und Medientraining und einen Reflexions-Workshop zu Social Media aus. Je nach individuellem Bedarf empfehlen die PIs den Kollegiat*innen, weitere GRADE-Workshops zu besuchen, insbesondere zu den Themen Literaturrecherche und Literaturverwaltung sowie die zusätzliche Karriereberatung.

3) Das Labor ist der Ort, an dem die Kollegiat*innen mit der wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit außerhalb des Graduiertenkollegs interagieren. Es ist von der Prämisse geleitet, dass es für alle Dissertationen von Vorteil ist, praktische Implikationen der Forschungsarbeit zu reflektieren und in Ansätzen zu überprüfen. Zudem ist das Labor der Ort, an dem eine intensive Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Partnerinstitutionen erfolgt. Diese dienen im Sinne der Public Humanities dem Transfer mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen.

Zu den verpflichtenden Formaten des Labors gehören von den Kollegiat*innen ausgerichtete Graduiertenkonferenzen sowie die Teilnahme am jährlichen Workshop des Frankfurter Verbunds „Democratic Vistas: Reflections on the Atlantic World“. Bei diesem fest im Studienprogramm verankerten Format wird der Kreis der am GRK beteiligten Wissenschaftler*innen erweitert: Sowohl die von „Democratic Vistas“ finanzierten Postdoc-Fellows als auch die PIs, die an „Democratic Vistas“, nicht aber am GRK beteiligt sind, bereichern den Diskussionskontext um Perspektiven weiterer für Ästhetik und Demokratie relevanter Disziplinen. Insbesondere zählen hierzu sozialwissenschaftliche Fächer wie Soziologie und Politikwissenschaft. Hinzu kommen optional Vorträge bei internationalen und nationalen Fachtagungen, die Organisation von Workshops und Ringvorlesungen mit Fellows sowie mit wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Gästen.

Eine zentrale Rolle für das Labor spielt die Kooperation mit universitären und außeruniversitären Partnern. Über einen Zeitraum von zwei Semestern entwickeln die Doktorand*innen individuell oder in kleinen Gruppen mit zivilgesellschaftlichen oder öffentlichen Partnerinstitutionen des GRK sogenannte Laborprojekte, die im Sinne der Public Humanities den interaktiven Wissenschaftstransfer mit der Zivilgesellschaft verfolgen. Hierzu können etwa kleinere Ausstellungen sowie mediale, künstlerische oder politische Projekte gehören. Dadurch erwerben die Kollegiat*innen Kenntnisse hinsichtlich der Konzeption, Planung und Durchführung universitärer und außeruniversitärer Vorhaben, was ihre employability auch außerhalb der Wissenschaft erhöht und die Grundlage möglicher DFG-Erkenntnistransferprojekte legen soll.

Aus dem beschriebenen Konzept ergibt sich der nachfolgende exemplarische Studienverlaufsplan im Hinblick auf Pflichtveranstaltungen:

Das Studienprogramm stellt die interdisziplinäre und internationale Vernetzung, die systematische und dauernde Einbindung in den Diskussionszusammenhang des Kollegs und Möglichkeiten zur Erprobung von Transferprojekten sicher, ohne durch eine zu große zeitliche Belastung die Arbeit an den individuellen Dissertationen zu behindern. Die oben aufgeführten Pflichtveranstaltungen addieren sich für die Doktorand*innen zu folgendem zeitlichen Aufwand:

Arbeitssprachen

Arbeitssprachen des GRK sind Englisch und Deutsch; dabei wird die Bereitschaft vorausgesetzt, gegebenenfalls die jeweils andere Sprache so weit zu lernen, dass ein mündliches und schriftliches Verständnis unproblematisch ist. Zu diesem Zweck wurde mit einer professionellen Sprachlehrerin eigens ein sechswöchiger Deutsch-Intensivsprachkurs konzipiert, der im ersten Semester jeder Kohorte angeboten wird. Optional stehen den Promovierenden darüber hinaus das Deutsch-, Fremdsprachen- und Tandemangebot des Sprachenzentrums der Goethe-Universität zur Verfügung. Der GRADE Language Service unterstützt darüber hinaus englischsprachige Publikationen durch eine Sprach-/Grammatikkorrektur.

Lehrerfahrung und Einbindung in Graduiertenakademie GRADE

Alle Kollegiat*innen haben nach Absprache mit den betreffenden Instituten und unter Berücksichtigung von deren Regularien die Möglichkeit, Lehrerfahrung zu sammeln, indem sie entweder gemeinsam mit einem PI oder selbstständig eine Lehrveranstaltung anbieten.

Zusätzlich zu dem vom GRK selbst durchgeführten fachlichen Qualifizierungsprogramm steht den Teilnehmenden ein profiliertes Ausbildungsprogramm in den Bereichen Schlüsselkompetenzen und Karriereentwicklung zur Verfügung. Hierbei kooperiert das GRK eng mit GRADE, der Goethe Research Academy for Early Career Researchers, die alle Doktorand*innen und Postdocs der Goethe-Universität fachübergreifend fördert. GRADE bietet ein umfassendes Ausbildungsprogramm mit Kursen an, die Themenfelder wie Methodentraining, wissenschaftliches Schreiben, Managementkompetenzen und persönliche Entwicklung abdecken, um Schlüsselkompetenzen zu stärken. Die Kurse und Angebote von GRADE sind kostenfrei nutzbar für alle Mitglieder des GRK. Außer einer umfassenden Kursauswahl stehen den GRK-Angehörigen ein individuelles Coaching, Netzwerkveranstaltungen, Maßnahmen zur Karriereförderung und Sprachkurse offen.

In der Forschungs- und Ausarbeitungsphase der Dissertationen bieten Workshops aus Themenbereichen wie etwa wissenschaftliches Schreiben und Literaturrecherche oder Kommunikationskompetenz den Doktorand*innen professionelle Hilfe bei der Durchführung und Präsentation ihrer Promotionsprojekte an. Schon während der Schreibphase, aber besonders gegen Ende der Förderzeit, greifen die Workshops aus den Themenbereichen Führungskompetenz und Teamarbeit, Karriereplanung, Publikationsstrategien sowie Grant Application die im bisherigen Promotionsprozess erworbenen Schlüsselkompetenzen auf, entwickeln sie im Sinne von transferable skills weiter und bereiten so die nächsten Schritte in der akademischen oder außeruniversitären Berufswelt vor. Eine weitere Orientierungsmöglichkeit bieten dabei Veranstaltungen aus der Reihe „Get on the Right Track – GRADE-Karrieregespräche“, in denen individuelle Karrieren sowie Unternehmen und gemeinnützige Organisationen als potentielle Arbeitgeber vorgestellt werden. Dieses Angebot ergänzt die kollegsinterne Employability-Strategie, die die Vernetzung mit der Zivilgesellschaft in der Rhein-Main-Region im Rahmen der Public Humanities synergetisch für die Eröffnung von Karrierewegen außerhalb der Wissenschaft nutzt. Zu den naheliegenden Berufsfeldern gehören der öffentliche Sektor, Stiftungen, Kultureinrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Die im Labor erworbenen Kompetenzen eröffnen darüber hinaus vielfältige Karrierewege im privaten Sektor (Medien, Marketing und Kommunikation, Beratung, Human Resources).

Die Doktorand*innen sind angehalten, die Pflichtveranstaltungen durch eine Auswahl aus dem optionalen Angebot des GRK zu ergänzen. Neben Kursen und Workshops zählen hierzu auch Auslandsaufenthalte. Das optionale Angebot umfasst folgende Punkte:

Internationalisierungsstrategie

Das Graduiertenkolleg legt größten Wert auf die Förderung der Internationalisierung und hat 18 international herausragende Partnerinstitute bzw. -zentren gewonnen. Kollegiat*innen wird nahegelegt, einen maximal sechsmonatigen Auslandsaufenthalt bei einer Partnerinstitution zu verbringen. Die Partnerinstitutionen haben zugesagt, für diese Aufenthalte keine Studiengebühren zu erheben; für die Reise- und Lebenshaltungskosten werden entsprechende Mittel beantragt. Die internationalen Kooperationspartner*innen motivieren ferner ihre eigenen Doktorand*innen mit passgenauen Projekten, für bis zu ein Semester nach Frankfurt zu kommen, um am Programm des GRK teilzunehmen. Das GRK unterstützt Doktorand*innen aus strukturschwachen Bildungsregionen mit einem Stipendium, um den internationalen Austausch zu erleichtern.

Mit folgenden internationalen Partnerinstitutionen kooperiert das Kolleg:

  • Cornell University, Ithaca, NY, USA, Department of Government
  • EHESS – École des hautes études en sciences sociales, Paris, Frankreich, Centre d’études des mouvements sociaux (CEMS) und Centre d’études John Dewey
  • EHESS – École des hautes études en sciences sociales, Paris, Frankreich, Centre d’études sociologiques et politiques Raymond-Aron (CESPRA)
  • Fordham University, New York, USA, Department of English
  • Kolkata und Kazi Nazrul University, Indien, Institute of Language Studies and Research (ILSR)
  • Jawaharlal Nehru University, Neu-Delhi, Indien, Centre for Political Studies
  • Malmö University, Schweden, School of Arts and Communication
  • National Taiwan Normal University, Taiwan, Department of Chinese
  • New School for Social Research, NYC, USA, Department of Philosophy
  • New York University, USA, Department of Comparative Literature
  • Princeton University, USA, German Department
  • Universidad de Valparaiso, Chile, Escuela De Administracion Publica Department
  • Universidade Federal de Pernambuco, Brasilien, Programa de Pós-Graduacao em Filosofia
  • Université de Montréal, Kanada, Département de littératures et de langues du monde
  • Université Félix Houphpuët Abidjan-Cocody, Elfenbeinküste, German Seminar
  • University of Glasgow, Schottland, School of Geographical and Earth Sciences
  • University of the Western Cape, Südafrika, The Centre for Humanities Research
  • University of Wisconsin-Madison, USA, English Department

Die Option eines Auslandssemesters – in der Regel an einer Institution aus dem internationalen Netzwerk des GRK – wird ausdrücklich unterstützt und gefördert. Das Auslandssemester dient den Doktorand*innen zur Vertiefung der Forschungsarbeit und der Einbeziehung anderer Wissenschaftskulturen. Der Auslandsaufenthalt wird von den Doktorand*innen in enger Abstimmung mit den Betreuer*innen und der Kollegleitung geplant. Der Aufenthalt erstreckt sich in der Regel über ein Semester an der Gastuniversität.

Teil der Betreuung ist von Beginn an eine individualisierte Karriereberatung. Die Doktorand*innen profitieren dabei von den vielfältigen internationalen Kontakten der beteiligten Wissenschaftler*innen, der wissenschaftlichen Institutionen sowie der zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Partnerinstitutionen. Diese Beratung setzt schon beim Eintrittsgespräch ein und ist fester Bestandteil der folgenden Evaluationsgespräche.

Ein modellhafter Ablauf einer vierjährigen Regelpromotionszeit (entspricht acht Semestern bzw. 48 Monaten) sieht wie folgt aus:

In Ergänzung der kollegsinternen Betreuung und Karriereförderung wird das GRK eng mit GRADE kooperieren. Mit einem umfassenden Ausbildungsprogramm für verschiedene Karriereabschnitte und Netzwerkveranstaltungen unterstützt GRADE Doktorand*innen dabei, ihre Forschungsprojekte effektiv zu managen und die nächsten Karriereschritte zu planen. Darüber hinaus bietet GRADE ein individuelles Coaching für Doktorand*innen an, das Themen wie Positionsbestimmung, Selbstmanagement, Umgang mit Betreuer*innen oder Kolleg*innen, Krisen im Forschungsprozess, Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben oder Zukunftsperspektiven abdeckt.

Für internationale Promovierende bietet GRADE außerdem eine Reihe von Veranstaltungen und Services an, die deren Vernetzung und soziale Integration fördern. Neben Deutschkursen, Social Events und Exkursionen im Rhein-Main-Gebiet ist dies vor allem die persönliche Beratung in der Offenen Sprechstunde. Gemeinsam mit dem Goethe Welcome Center unterstützt GRADE internationale Promovierende bei der Ankunft und Eingewöhnung mit individuell abgestimmten Maßnahmen (Beratung bei der Unterkunftssuche; Aufenthaltsgenehmigung; Visum; Eröffnung eines Bankkontos; Krankenkasse u. v. m.).

GRADE bietet allen Wissenschaftler*innen in der frühen Berufsphase die Chance, sich in Kleingruppen selbstorganisiert weiterzuqualifizieren. Um die Eigenständigkeit, Teamfähigkeit und das wissenschaftsorganisatorische Know-how der Doktorand*innen in einem möglichst frühen Stadium ihres Werdegangs zu fördern, werden die GRK-Promovierenden ermutigt, Arbeitsgruppen, sogenannte GRADE Initiatives, zu gründen.

Zusätzlich unterstützt das GRK Doktorand*innen bei der Antragstellung von DFG-Erkenntnistransferprojekten, die sich aus ihren Erfahrungen mit Wissenschaftskommunikation und ihren Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Partnern im Rahmen des Labors entwickeln.